
Niederau hat 1.000 Einwohner und ein Flächenausmaß
von 10,89 km2. Ein großer Teil des östlichen Talkessels gehört
zur Gemeinde Hopfgarten, nur kirchlich zählt er zur Pfarre Niederau.
Durch die Erbauung des Sesselliftes auf das Markbachjoch hat das bis dahin
unscheinbare Bauerndörflein Niederau einen ungeahnten Aufschwung
genommen und ist zu einem bekannten Fremdenverkehrsort geworden. Dieser
Lift war der erste private Sessellift Österreichs. Das erste Hotel
in der Wildschönau – das Hotel Berglift, mit 60 Betten –
wurde ebenfalls auf das Markbachjoch gebaut, so begann der Fremdenverkehrsaufschwung
in der Niederau.
Niederau hat seine Eigenheiten im Brauchtum und Lebensweisen von den Ahnen
her bewahrt. Sie pflegen das Vereinsleben sehr gut: Jungbauern, Feuerwehr,
Kameradschaftsbund, Musikkapelle, Volksliederchor, Männerchor, Theaterverein,
Jugendchor, Fischerverein, Frauenschaft, ....
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Die Wildschönau war einst ein See. Darin hauste
ein fürchterlicher Drache. Ein Bauer tötete ihn durch List.
Im Verenden biss das Ungeheuer den Felsen nach Kundl durch und der See
entleerte sich. So entstand die Wildschönau und die Kundler Klamm.
Auf Grund des verfaulenden Riesentieres brach die Pest aus und alle Leute
weitum starben, bis auf einem Mann aus der Wildschönau und einem
Mädchen aus dem Brixental, die sich schließlich auf dem Halsgatterlübergang
am Rosskopf fanden. Die Nachkommen dieser beiden sind die Bewohner dieses
Tales. |